Wenn es sich bei deiner Website um einen Blog oder eine magazinähnliche Seite handelt, sollten die ersten Beiträge erstellt werden, noch bevor die Startseite erstellt wird.

Denn das Gestalten der Startseite ist schwierig, wenn die Website noch keine Inhalte hat. Was sollte dann auf der Startseite erscheinen?

Wenn es sich um eine Seite handelt, bei der die Startseite die Hauptinformationen enthält, kann auch zuerst die Startseite gestaltet werden. Beispielsweise wenn es sich um eine Web-Visitenkarte handelt, oder auf der Website hauptsächlich die eigene Person oder das Unternehmen vorgestellt werden soll.

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Bevor die Website bekannt gemacht wird und bevor das endgültige Aussehen der Website fertiggestellt wird, sollten mindestens zehn hochwertige Blogbeiträge verfasst werden.

Mehrere Beiträge laden zum Stöbern ein und halten Besucherinnen und Besucher auf der Website. Wenn die Seite wie eine Baustelle aussieht, schreckt das eher ab.

Außerdem lässt sich das Gesamtbild der Website nur richtig beurteilen, wenn bereits Content existiert. Aus diesem Grund rate ich auch dazu, bereits jetzt die ersten richtigen Beiträge zu verfassen und nicht mit Fülltexten aus einem Lorem-Ipsum-Generator zu arbeiten, was für die Gestaltung natürlich auch möglich wäre.

Fülltexte mit beliebiger Länge lassen sich beispielsweise mit dem Lorem-Ipsum-Generator auf https://www.loremipsum.de erstellen. Damit lassen sich Blogbeiträge ohne echten Inhalt erstellen, um das spätere Aussehen der Seite zu simulieren.

Die perfekte Überschrift

Beim Surfen auf der Website sieht man in der Regel nur die Überschrift und ein Beitragsbild.

Da Beitragsbilder häufig wenig Aussagekraft haben, entscheidet in erster Linie die Überschrift darüber, ob ein Artikel aufgerufen wird.

Dementsprechend ist die Zeit, die man für das Erstellen einer guten Überschrift benötigt, gut investierte Zeit.

Doch wie sieht eine gute Überschrift aus?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten und Heerscharen an Werbetextern verdienen ihren Lebensunterhalt damit, die perfekten Überschriften zu finden. Beispielsweise für Werbeanzeigen.

Eine Wissenschaft muss man aus dem Erstellen von Überschriften für Blogbeiträge nicht machen, ein paar Dinge sollte man aber durchaus beachten. Schließlich soll die Überschrift neugierig auf den Beitrag machen und den Inhalt anteasern, sie soll aber auch in Suchmaschinen gut funktionieren und darf daher nicht zu lang sein.

Die Überschrift ist ein Versprechen. Sie verspricht den Leserinnen und Lesern einen Nutzen dafür, dass Sie Zeit in das Lesen des Beitrags investieren. Man sollte daher in der Überschrift nichts versprechen, was der Beitrag nicht halten kann.
Das bedeutet auch, kein Clickbait á la „10 Tricks, mit denen du im Internet schnell Geld verdienst. Nr. 6 haut dich um!“

Ein Beitrag mit der Überschrift „10 simple Tricks, um Kalkflecken zu entfernen“ sollte nicht nur 10 verschiedene Reinigungsmittel vorstellen. Es muss sich auch um die versprochenen einfachen Methoden handeln, alles andere führt bei den Leserinnen und Lesern zu Frust. Wenn man das Versprechen nicht halten kann, sollte die Überschrift lieber umformuliert werden. Beispielsweise in „Mit diesen 10 Methoden entferne ich erfolgreich Kalkflecken„.

Die Überschrift sollte so kurz wie möglich sein. Zum einen sollte man sie direkt mit einem Blick erfassen können. Zum anderen ist die Textlänge in den Suchergebnissen der Suchmaschinen begrenzt. Ist der Titel zu lang, wird er in den Suchergebnissen einfach abgeschnitten und damit verliert die Überschrift ihre Wirkung.

Wie lange eine Überschrift sein darf, ohne dass sie in den Suchergebnissen abgeschnitten wird, kann man nicht genau sagen. Einerseits hängt dies davon ab, mit welcher Bildschirmgröße die Suchmaschine genutzt wird, andererseits nimmt Google hier regelmäßig Änderungen vor. Als Richtschnur für eine gute Länge kann man 55-65 Zeichen nehmen.

SEO-Plugins wie Yoast-SEO oder Rank Math helfen dabei, die passende Länge für eine Überschrift zu finden, indem sie anzeigen, wie diese in den Google Suchergebnissen aussehen wird.

Yoast SEO Vorschau Überschrift in Suchergebnissen

Auch negative Formulierungen sollte man eher vermeiden und mit positiven Erwartungen arbeiten. Jedenfalls, wenn man eine seriöse Seite plant.

Unter den genannten Gesichtspunkten ist „Du arbeitest härter als je zuvor, aber alles, was passiert ist, dass sich das Hamsterrad schneller dreht“ eine schlechte Überschrift. Sie ist viel zu lang und negativ formuliert.

Besser wäre „Strategien für mehr Freizeit durch effizienteres Arbeiten“. Das zweite Beispiel ist deutlich kürzer und außerdem positiv formuliert.

Im besten Fall löst eine Überschrift nicht nur Neugier aus, sondern auch Emotionen. Wie stark man versucht Emotionen zu nutzen hängt auch von Art und Inhalt der Website ab. Emotionen sind wichtig, wenn es darum geht etwas zu verkaufen. Bei einer Seite, die beispielsweise zu Steuerthemen informiert, kann dies jedoch schnell unseriös wirken.

Einige Typen von Überschriften funktionieren immer gut.

Listen:

  • 10 kostenlose Alternativen zu Photoshop.
  • 20 Tipps, um mit YouTube erfolgreich zu werden.
  • 30 wichtigsten Instagram-Trends in 2022, die du kennen solltest

Anleitungen:

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Vorteile

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Pro/Contra Vergleich

  • Vor- und Nachteile von Elektroautos.
  • Wärmepumpe mit Erdsonde: Pro und Contra
  • Solarthermie vs. Fotovoltaik – Vor- und Nachteile

Keyword-Recherche

Das Schreiben von umfangreichen und gut recherchierten Artikeln ist zeitintensiv. Damit diese Zeit nicht sinnlos investiert ist, ist es sinnvoll im Vorfeld zu recherchieren, ob an diesem Thema überhaupt Interesse besteht.

Davon kann man abhängig machen, ob man überhaupt einen Beitrag schreibt und wie viel Zeit man bereit ist in die weitere Recherche zu investieren.

Beim Betreiben von Blogs und anderen Webseiten ist SEO, die Suchmaschinenoptimierung, ein großes Thema. Zwar soll es in diesem Kapitel nicht darum gehen, einen Beitrag für Suchmaschinen zu optimieren, die Methoden überschneiden sich aber.

Denn die Daten aus Suchmaschinen sind ein guter Indikator dafür, wie viel Interesse an einem Thema besteht.

Außerdem interessant ist, wie viel Konkurrenz es bereits gibt. Schließlich möchte man seinen Leserinnen und Lesern auch einen Mehrwert bieten und nicht nur etwas aufwärmen, was schon 100x geschrieben wurde.

Weder ein geringes Suchvolumen noch eine große Konkurrenz ist ein Ausschlusskriterium für das Erstellen eines Blogbeitrags. Allerdings sollte man beide Faktoren berücksichtigen.

Geringes Suchvolumen aber wenig Konkurrenz ist positiv, wenn es darum geht, ein hochpreisiges Produkt zu verkaufen. Da auch der Gewinn bei hochpreisigen Produkten hoch sein dürfte, ist es kein Problem, wenn nur relativ wenige Menschen echtes Interesse daran haben. Wichtiger ist, dass die Konkurrenz nicht zu groß ist.

Wenn es darum geht, ein niedrigpreisiges Produkt zu verkaufen, ist ein hohes Interesse jedoch wichtig, da Gewinn nur über die Maße gemacht werden kann. Wenn es jedoch gleichzeitig viel bereits etablierte Konkurrenz gibt, ist die Gefahr groß, dass man in der Maße untergeht.

Dabei sollte man auch den Artikel selbst als Produkt betrachten, den man potenziellen Besucherinnen und Besuchern „verkaufen“ möchte.

Vor dem Schreiben umfangreicher Blogartikel sollte man daher folgende Fragen klären.

  • Wie hoch ist das Suchvolumen zu diesem Thema?
  • Welche Suchbegriffe werden verwendet?
  • Wie hoch ist die Konkurrenz, bzw. wie hochwertig sind bereits existierende Beiträge zu diesem Thema?
  • Bin ich in der Lage einen besseren Beitrag zu erstellen als die Konkurrenz und lohnt sich der Zeitaufwand?

Während man bei umfangreicher Suchmaschinenoptimierung kaum um kostenpflichtige Tools herumkommt, reichen für eine erste Keyword-Recherche bereits kostenlose Angebote aus.

Die folgenden kostenlosen Tools helfen dabei, das Interesse an einem Thema einzuschätzen.

Ubersuggest (https://neilpatel.com/de/ubersuggest/)

Ubersuggest

Ubersuggest ist ein vollwertiges Tool zur Suchmaschinenoptimierung. Im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten können einige Funktionen von Ubersuggest jedoch kostenlos und sogar ohne Anmeldung genutzt werden.

Wichtig ist, dass man bei Sprache „Deutsch“ und bei Standort „Deutschland“ auswählt. Ansonsten bekommt man Daten aus den USA, die wahrscheinlich nicht relevant sind.

Interessant ist vor allem das Suchvolumen und die SEO Difficulty.

Das Volumen gibt an, wie oft nach diesem Begriff pro Monat gesucht wird. Die SEO-Difficulty gibt auf einer Skala von 0 (wenig Konkurrenz, leicht) bis 100 (viel Konkurrenz, schwer) an, wie schwer es ist, mit diesem Suchbegriff in den Top-Suchergebnissen von Google aufzutauchen.

Mit der kostenlosen Version von Ubersuggest können drei Suchanfragen pro Tag durchgeführt werden.

Keywordtools.org von Seobility (https://www.keyword-tools.org)

Keywordtools

Mit diesem Tool kann ebenfalls kostenlos das Suchvolumen zu einem bestimmten Suchbegriff und die Konkurrenz analysiert werden.

Mit der kostenlosen Version können 5 Abfragen pro Tag vorgenommen werden.

Keywordtools.org bietet weniger Optionen als Ubersuggest und zeigt auch weniger Daten an. Dafür ist es übersichtlicher und einfacher zu bedienen. Außerdem werden deutlich mehr alternative, zum eigenen Suchbegriff passende Suchbegriffe aufgelistet. In diesem Punkt bietet das Tool sogar mehr als Unersuggest.

Google Trends (https://trends.google.de)

Google Trends

Mit Google Trends lässt sich herausfinden, ob das Interesse an einem Thema steigt oder fällt. Absolute Zahlen zum Suchvolumen gibt Google aber nicht heraus. Die Zahl 100 in den Diagrammen steht daher nur für das höchste Suchinteresse. Bei 50 ist das Interesse an diesem Thema dementsprechend nur noch halb so hoch wie zu den besten Zeiten.

Beim Thema „Strohsterne basteln“ sieht man, wie das Interesse im Winter zunimmt und im Sommer abnimmt. Auch solche Informationen kann man berücksichtigen, wenn es darum geht, den perfekten Zeitpunkt für einen Blogartikel festzulegen.

Google Suche (https://google.com)

Ein weiteres wichtiges Tool, insbesondere zur Inspiration und zur Konkurrenzanalyse ist die ganz normale Google Suche.

Wenn man überlegt einen Blogbeitrag zu einem bestimmten Thema zu schreiben, sollte man sich mindestens die ersten 10 Ergebnisse zu diesem Suchbegriff anschauen.

Schließlich soll der eigene Beitrag für die Leserinnen und Leser ja einen Mehrwert gegenüber diesen Beiträgen bieten.

Zusätzlich können einem Themenbereiche auffallen, die man ebenfalls behandeln sollte, an die man aber bisher nicht gedacht hatte.

Notizen machen und Gliederung erstellen

Auch wenn man sich mit einem Thema gut auskennt, weiß man in den seltensten Fällen wirklich alles darüber. Im nächsten Schritt sollte daher der Inhalt des Blogposts genau recherchiert werden.

Damit man später nichts vergisst, sollte man alle Gedanken und recherchierte Informationen notieren. Entweder ganz klassisch auf Papier oder in einem Word-Dokument.

Es ist auch sinnvoll sich eine Notiz in einer App wie Google Notizen anzulegen, damit man auch unterwegs mit dem Smartphone schnell und einfach seine Ideen notieren kann. Denn die genialsten Ideen kommen oft ganz plötzlich in einem Moment, in dem man sich mit etwas völlig anderem beschäftigt. Leider sind sie oft auch genauso schnell wieder verschwunden. Daher lieber zu viel in den eigenen Notizen festhalten als zu wenig.

Bevor ich mit dem eigentlichen Schreiben des Blogposts beginne, notiere ich mir alles, was mir zum Thema einfällt in einem Word-Dokument.

Anschließend suche ich bei Google, was es bereits zu diesem Thema an Informationen gibt. Dabei geht es nicht darum, von anderen Seiten abzuschreiben. Das ist ohnehin keine gute Idee, denn Google bewertet einen bereits vorhandenen Artikel zu einem Thema besser als einen neu erschienenen Beitrag mit identischem oder fast identischem Inhalt. Mit abschreiben kommt man bei Google also nicht nach vorne.

Aber natürlich soll der eigene Artikel umfassender und besser werden als die bereits existierenden. Daher ist es wichtig zu prüfen, welche Inhalte die Seiten behandeln, die zu diesem Thema bei Google bereits erfolgreich sind.

Die ersten 20-30 Ergebnisse sollte man sich anschauen und die eigenen Notizen ergänzen, wenn wichtige Informationen fehlen.

Anschließend werden die Notizen in eine sinnvolle Gliederung unterteilt. Eine gute Struktur ist wichtig. Einerseits für die Leserinnen und Leser, denn viele suchen direkt anhand einer passenden Überschrift nach dem Bereich, der die für sie wichtigen Informationen enthält.

Nur wer sich umfassend zu einem Thema informieren will, liest auch den gesamten langen Beitrag. Wer die gesuchten Informationen nicht findet, landet wieder bei Google und sucht erneut. Wenn dies zu häufig vorkommt, registriert auch die Suchmaschine, dass die gesuchten oder erhofften Informationen wohl nicht auf der Seite zu finden waren. Das wiederum kann zu einem schlechteren Ranking führen.

Man sollte daher versuchen, sich beim Strukturieren des Textes in die Leserinnen und Leser hineinzuversetzen und die Gliederung so zu erstellen, dass wichtige Informationen schnell gefunden werden.

Man hat heute leider nur noch wenig Zeit, um Menschen von der Qualität der eigenen Inhalte zu überzeugen. Fast niemand wird sich heute die Zeit nehmen und ausgiebig im Blog zu stöbern, um spannende Inhalte zu finden.

Dies passiert eher im zweiten Schritt, wenn man es geschafft hat, die Person mit dem ersten Beitrag zu überzeugen, indem sie schnell die gesuchte Information in der gewünschten Qualität gefunden hat.

Daher sollte man viele und aussagekräftige Zwischenüberschriften verwenden. Überschriften lassen sich in WordPress hierarchisch anordnen, wie man es beispielsweise auch von Word oder anderen Textverarbeitungsprogrammen kennt.

Mit dem Plugin „LuckyWP Table of Contents“ kann man am Anfang des Artikels ein automatisch erstelltes Inhaltsverzeichnis einbinden, das sich anpasst, wenn Überschriften hinzugefügt oder verändert werden.

In untenstehendem Screenshot ist ein solches automatisch erstelltes Inhaltsverzeichnis zu sehen.

Inhaltsverzeichnis für Blogpost

Eine gute Struktur bedeutet, dass im Blogpost ein roter Faden erkennbar ist, dem die Leserinnen und Leser folgen können. So können beispielsweise am Anfang allgemeine Informationen zum Thema stehen. Beispielsweise könnte man in einem Blogartikel zum Thema Blumenerde zu Beginn schreiben, was Blumenerde überhaupt ist und wie sie sich von normaler Erde aus dem Garten oder Kompost unterscheidet. Anschließend kann vertieft werden, welche Erde sich für welche Pflanzen am besten eignet und dann beispielsweise, welche Erde man speziell für Orchideen verwenden sollte.

Außerdem ist es meist sinnvoll, am Ende des Beitrags ein Fazit oder eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes unterzubringen.

Blogpost schreiben

Nun steht das Thema fest, eine Überschrift wurde erstellt, die wichtigsten Keywords, um die sich der Text drehen soll, sind bekannt und es existieren umfangreiche Notizen und eine Gliederung für den Beitrag.

Dies klingt nach viel Vorarbeit und ja, das ist es auch. Dafür geht nun das eigentliche Schreiben des Beitrags relativ schnell. Immerhin muss man sich nur noch an der erstellten Gliederung entlanghangeln und aus den Notizen einen vollständigen Text erstellen.

Große Textblöcke lassen sich am Bildschirm schlecht lesen. Daher sollte man einen Blogbeitrag in sehr viel mehr Absätze unterteilen, als man das beispielsweise bei einem Buch oder einem Artikel für eine Zeitschrift tun würde. Dies erleichtert auch das Querlesen des Beitrags und das schnelle Finden von Informationen.

Natürlich muss der Blogpost aktuell und informativ sein und alle Inhalte enthalten, die die Überschrift verspricht.

Um eine Bindung zu den Leserinnen und Lesern aufzubauen ist es aber auch wichtig einen Mehrwert über die eigenen Informationen hinaus zu bieten.

Dies kann dadurch geschehen, dass die Beiträge besonders unterhaltsam geschrieben werden. Oder dass man die Beiträge besonders authentisch gestaltet, indem man eigene Erfahrungen und Erlebnisse einfließen lässt.

Nachdem der Text erstellt wurde, sollte man diesen nochmals komplett durchlesen. So findet man beispielsweise doppelt eingefügte Wörter oder schlechte oder sich wiederholende Formulierungen.

Anschließend sollte man die Rechtschreibung prüfen lassen. Zu leicht übersieht man Fehler im eigenen Text, selbst wenn man ihn mehrmals liest. Wenn man nicht jeden Text von einer anderen Person korrigieren lassen möchte, kann man für die Rechtschreibprüfung auch Word oder einen Onlinedienst wie rechtschreibpruefung24.de verwenden.

Bilder und Infografiken in Blogposts

Natürlich ist es stark vom Thema abhängig, ob Bilder und Infografiken ein sinnvoller Bestandteil eines Beitrags sind.

In vielen Fällen können Bilder sogar wichtiger sein als der eigentliche Text. Der Spruch „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ kommt nicht von ungefähr.

Wenn es sich bei dem erstellten Beitrag beispielsweise um eine Anleitung handelt, kann mit einem Foto oder einem Screenshot oft auf einen Blick deutlich gemacht werden, wie ein Problem zu lösen ist.

Ein Foto, wie ein bestimmtes Teil an einem Auto montiert werden muss, ist viel deutlicher als ein umfangreicher Text.

Wenn der Beitrag ein visuelles Erlebnis beschreibt, wie beispielsweise eine Wanderung, sollte das Einbinden von Bildern ohnehin selbstverständlich sein.

Eine Infografik kann sich beispielsweise an der Gliederung oder den Überschriften des Textes orientieren, beispielsweise wenn es sich um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung handelt, wie beispielsweise, wenn es darum geht, wie man ein eigenes Unternehmen gründet.

Die Informationen auf der Infografik lassen sich schnell und mit einem Blick erfassen und machen neugierig auf den Text. In diesem finden sich dann die ausführlichen Informationen.

Beim Erstellen und Aufbereiten von Bildern und Grafiken für Webseiten sollte man ein paar Dinge betrachten.

Zum einen sollten Bilder und Grafiken nicht zu groß sein. Sie müssen so groß sein, dass sie in guter Qualität auf modernen Bildschirmen dargestellt werden. Sie sollte aber nicht unnötig groß sein, um die Ladezeit nicht zu verlängern. Ein Foto mit 5000 Pixeln Bildbreite und einer Dateigröße von 5 Megabyte hat in einem Blogpost nicht zu suchen.

Eine Seitenlänge von 2000 Pixeln dürfte für fast alle Fälle mehr als ausreichend sein. Bilder im JPEG-Format lassen sich gut komprimieren, ohne dass die Qualität allzu sehr leidet.

Für Grafiken verwendet man besser das PNG-Format, da bei Grafiken im JPEG-Format die Gefahr besteht, dass diese beim Komprimieren unscharf werden.

In den meisten Fällen ist das PNG-Format deutlich speicherhungriger als JPEG. Dafür hat man jedoch keine Qualitätsverluste. JPEG eignet sich daher am besten für Fotos, da diese viele Bildinformationen enthalten und als PNG unnötig groß werden. PNG-Dateien sind für Grafiken gut geeignet, die weniger Farben und Bildinformationen enthalten als Fotos, dafür aber auch leichteste Unschärfen nicht verzeihen.

Das Ändern der Seitenlänge kann man mit jedem Bildbearbeitungsprogramm vornehmen, wie beispielsweise GIMP oder Paint.net. Beim Speichern lässt sich auch der Kompressionsgrad einstellen.

Komprimieren lassen sich Bilder auch mit Onlinediensten wie Tiny PNG (https://tinypng.com/) oder WordPress-Plugins, die dies automatisch übernehmen, wie z.B. ShortPixel Image Optimizer oder Imagify, die beide eine kostenlose Version bieten, mit der allerdings nur eine bestimmte Anzahl an Bildern pro Monat komprimiert werden kann.

Außerdem kann es sinnvoll sein, ein Wasserzeichen im Bild unterzubringen. Beispielsweise das eigene Logo oder die Internetadresse in die untere Ecke zu schreiben.

Zum einen hat man so einen Werbeeffekt, wenn jemand das Bild in der Google-Bildersuche anschaut, die Webseite aber nicht aufruft. Andererseits gibt es leider immer wieder Leute, die Blogbeiträge einfach 1:1 kopieren, in der Hoffnung, so im Suchmaschinenranking zu steigen, ohne selbst Arbeit investieren zu müssen. Während sich Text einfach kopieren lässt, ist das Bearbeiten von Bildern Arbeit, die sich diese Menschen nicht machen.

Besonderes Augenmerk sollte man auf das sogenannte Beitragsbild legen. Dieses Bild wird, je nach Theme und Einstellung, ganz oben im Blogpost angezeigt. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Beitragsbild auf der Startseite und in den Kategorien angezeigt wird. Das Beitragsbild ist daher das Erste, was man von einem Blogpost sieht. Es sollte dementsprechend bereits deutlich machen, um was es in dem Beitrag geht.

Viele Webseiten verwenden sogenannte Stockfotos für ihre Beitragsbilder, also fertige Fotos aus Bilddatenbanken. Oft handelt es sich dabei um die typischen Werbefotos von glücklichen Menschen in Meetings oder beim Shoppen, mit denen sich heutzutage wirklich niemand mehr identifizieren kann.

Stattdessen sollte man eigene Beitragsbilder gestalten und nach Möglichkeit einen einheitlichen Stil finden und beibehalten. Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Ansätze für Beitragsbilder.

  • Textgrafiken
  • Fotos

Verwendet man Grafiken mit Text als Beitragsbilder, so sind diese mit der ausgewählten Schriftart und Farben gestaltet, die am Anfang des Buches ausgewählt wurde. Sie fügen sich so stimmig in das Gesamtbild der Website ein und unterstreichen die Corporate Identity. Als Text verwendet man Schlagworte oder einen kurzen Satz, die beschreiben, um was es in dem Artikel geht. Wichtig ist, dass sich auf einen Blick erfassen lässt, um was es geht. Lange Texte haben im Beitragsbild nichts zu suchen. Textgrafiken als Beitragsbilder eignen sich besonders gut, um Informationen zu vermitteln, also für Seiten mit Infotexten.

Die Alternative sind Fotos. Diese sind besonders geeignet, um Emotionen zu vermitteln. Beispielsweise für einen Food- oder Reiseblog sind Fotos als Beitragsbild das Mittel der Wahl. Auch hier ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld über einen einheitlichen Stil Gedanken zu machen, damit die Website in sich stimmig wirkt.

Man könnte beispielsweise für jedes Beitragsbild ein Foto nehmen, bei dem sich ein Baum oder eine Pflanze im Vordergrund befindet. Wenn man selbst auf den Bildern zu sehen ist, kann man beispielsweise immer ein rotes T-Shirt, Oberteil oder Jacke tragen. Je nach Jahreszeit.

Hier lohnt es sich, zu experimentieren. Es kann durchaus etwas Zeit benötigen, um seinen eigenen Stil zu finden. Ich habe teilweise ganze Tage damit verbracht, neue Beitragsbilder für alle bereits veröffentlichten Beiträge zu erstellen, um der Seite nachträglich noch einen einheitlichen Look zu verpassen. Aber es lohnt sich, denn das Beitragsbild ist, wie gesagt, meistens das Erste, was man von einer Seite oder einem Artikel sieht. Wenn sich der Autor oder die Autorin bei der Auswahl des Beitragsbilds keine Mühe gegeben hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies auch für den Inhalt des Artikels zutrifft.

Die beiden folgenden Bilder zeigen zwei meiner Webseiten. Eine mit Fotos als Beitragsbild und eine mit Textgrafiken.

Beitrag veröffentlichen

Zugegeben, der Weg zum ersten Blogbeitrag war lang. Mit der Zeit spielt sich der Ablauf ein und vieles läuft schneller und automatischer ab. Wer einen Blog über längere Zeit betreibt, wird immer wieder Ideen habe, die in die Notizen wandern. Auch die Keyword-Recherche ist etwas, was oft nebenbei läuft, wenn man eine Idee hat.

Beim Erstellen zukünftiger Blogbeiträge kann man dann aus dem bereits vorhandenen Pool an Notizen und Keywords schöpfen.

Deshalb ist es auch wichtig, hierfür einen Workflow und Routinen zu entwickeln, denn diese sparen auf lange Sicht viel Arbeit.

Vor dem Veröffentlichen des ersten Beitrags müssen diesem noch die Kategorie und Stichworte zugeordnet werden.

Wie bereits besprochen, sollte einem Artikel nur eine Kategorie zugeordnet werden. Je nach Struktur des Blogs maximal zwei. Bei den Stichworten muss man weniger streng sein.

Vor dem Veröffentlichen sollte man mit der Vorschau-Funktion überprüfen, wie der Beitrag auf der Seite aussieht, wenn er veröffentlicht wird. Wenn man damit zufrieden ist, kann der Beitrag mit einem Klick auf den Button „Veröffentlichen“ freigeschaltet werden. Damit erscheint der Beitrag auf der Startseite und den Kategorien und kann außerdem von den Suchmaschinen gefunden werden.

Bevor man jedoch beginnt seine Seite bekannt zu machen, sollte man mindestens zehn Beiträge verfasst haben, damit Besucherinnen und Besucher keine verwaiste Seite vorfinden.

Wenn auf der Startseite die Blogbeiträge auftauchen sollen, dann kann diese auch erst sinnvoll gestaltet werden, wenn genügend Beiträge vorhanden sind.

Die nächste Aufgabe ist es daher, weitere hochwertige Beiträge zu erstellen und dabei auch den Ablauf und den Umgang mit den verwendeten Werkzeugen (Textbearbeitung, Notizen-App, SEO-Tool etc.) zu üben und verinnerlichen.

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